SeelenGarten & LebensRaum

Besondere Familien begleiten

In vielen Familien leben Menschen – Kinder, Eltern, Großeltern – mit einer chronischen Krankheit oder einer Behinderung. Der Lebensplan, den sich beispielsweise die Eltern wünschend vorgestellt haben, bricht zusammen. Von einem Tag auf den anderen passt nichts mehr zusammen.

In akuten Krankenphasen sind es andere Gedanken, als wenn der Zustand chronisch wird. Wie schafft die Familie die Zeit der akuten Krankheit? Wie klappt das Leben später?

 

Die Patienten selbst sind meistens versorgt, ihre Bedürfnisse werden wahrgenommen. Doch wie schaut es aus mit den Eltern, die sich zwischen Beruf, Haushalt und Geschwisterkindern zerreißen? Die nun mehr Geld brauchen, weil das Haus behindertengerecht umgebaut werden muss, die Fehlzeiten im Beruf haben, damit sie im Krankenhaus sein können und um ihren Job fürchten müssen? Sie müssen den Alltag organisieren, versorgen, funktionieren und bewältigen. Nicht denken und schon gar nicht fühlen, sonst droht Kollaps. Das sind Mechanismen, die helfen, die erste Zeit zu überstehen, doch nichts auf Dauer.

Wer bis über alle Erschöpfungsgrenzen hinaus Unvorstellbares leistet, braucht Super für den eigenen Tank. Er benötigt einen Raum, an dem er ohne jeden Anspruch sein darf mit seiner Schwäche, seiner Angst, seiner Ratlosigkeit. Der SeelenGarten bietet Ihnen diesen Raum. Sie finden zur Ruhe, spüren Ihre Kraftquellen auf und gehen „vollgetankt“ wieder in Ihren Alltag.

 

Geschwister von chronisch kranken oder behinderten Kindern fühlen sich manchmal als das fünfte Rad am Wagen. Die Eltern pendeln zwischen Job, Krankenhaus und Zuhause hin und her, „du bist schon groß!“ Verständlich – und doch ist das Kind gekränkt. Es versteht die Eltern, es macht sich oft genug selbst Sorgen oder hat Schuldgefühle – je kleiner das Kind, desto weniger kann es über den Kopf verstehen, was gerade in der Familie los ist. Kinder verstehen mehr als wir Erwachsenen denken. Aber es muss sich jemand die Zeit nehmen, diese Erklärungen zu geben, dem Kind den Raum zur Verfügung zu stellen, in dem es seine Ängste und Nöte vorbringen kann, ihm zu zeigen – Mama, Papa brauchen jetzt Zeit für den Bruder, die Schwester. Sie haben dich genauso lieb wie vorher und finden neue Wege für ein gutes Miteinander.

 

 

Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken.

Novalis

(C) 2013 Christine Krokauer