SeelenGarten & LebensRaum

Resilienztraining – aus Kraftquellen schöpfen

 

Das Wort Resilienz stammt vom lateinischen resilire ab, das bedeutet zurückspringen, abprallen. Übersetzen kann man Resilienz in etwa mit „Widerstandsfähigkeit“. Resilienz bedeutet die Fähigkeit, in wechselnden Situationen flexibel zu reagieren und auch mit negativen Lebenssituationen, erschöpfenden, stressigen, enttäuschenden oder schwierigen Verhältnissen, zurechtzukommen.

 

Im medizinischen Umfeld stand der Begriff für Menschen, die Lebenskrisen (schwere Krankheiten, Verlust des Arbeitsplatzes, gravierende Todesfälle im nahem Umfeld etc.) gut überwanden. Wie beim Salutogenesekonzept von Antonovsky ist resilienten Menschen die Fähigkeit zu eigen, dass sie felsenfest davon überzeugt sind, ihr Schicksal durch eigenes Dazutun beeinflussen zu können. Wer psychisch widerstandsfähiger ist, ist in allen Lebenslagen im Vorteil.

 

In der Arbeit mit dem Klienten geht es darum, individuelle Kraftquellen aufzuspüren und zu lernen, wie man daraus schöpfen kann. Resilienz ist keine nur angeborene Eigenschaft, sie kann erlernt und geübt werden.

 

 

Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen. Und das ist deshalb so schwer, weil wir die anderen für glücklicher halten als sie sind.

Montesquieu

(C) 2013 Christine Krokauer