Die Uhr wurde vorgestellt. Resultat nach einer knappen Woche Sommerzeit: Um 21 Uhr fühle ich mich wie sonst um 24 Uhr. What?! Das System hat sich noch nicht vernünftig eingeregelt. Liegt vielleicht auch nicht nur an der Uhrumstellung, auch das warm-kalt draußen ist anstrengend. Der Bruder liegt im Rollstuhl wie plattgewalzt. Der Biobauer hat einen Kasten Biocola gebracht. Ich frage zum Mittagessen: „Jemand Cola?“ Alle „JA!!!!“ Wir kippen das Cola, gucken uns an, warten. Nix. 30 Minuten (und gespült und gewickelt) später: Nix. Mitternacht: alle wach. 1 Uhr, wir lesen, der Bruder wirft das Bettzeug durchs Zimmer, fordert lauthals Frühstück. Ich hoffe, dass uns das Wochenende hilft, uns mal wieder richtig einzunorden. Wir haben es mehr als nötig, uns zu erden, durchzuatmen und langsam aus dem kollektiven Tal zu klettern. Kommentar des Gemahls: „Langsam nervt das Fertigsein, oder?“
Wir geben uns bis Montag, die letzten 7 Tage Revue passieren zu lassen, um Montag fertig mit dem Fertigsein zu sein. Wir haben vielleicht immer seltsame Ideen, echt wahr.
Hab es wonnig und sonnig.
Goetheanum Dornach.