Kontrolle über den Geist und die Sinne zu erlangen ist wahres Heldentum. Werde ein Held.
Swami Sivananda
Ein Tomatensüppchen mit frischen Tomaten aus dem Garten mit Chapati – super bei Hitze. Guten Appetit.
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Dankbarkeit trifft es am besten. Ich bin so dankbar für das Arbeiten mit Menschen, weil so vieles möglich ist, viel mehr, als man anfangs meinen mag. Es finden sich für manche Fragestellungen gänzlich unerwartete Wege, die sich als trittfest, zielführend und machbar erweisen. Vieles ist Erfahrung, Wissen, gelebtes Leben. Manches ist absolut unerwartet auch für mich, es taucht als Idee auf, findet Worte und mündet in probieren und anwenden, entwickeln, experimentieren und dabei wieder Freude finden am Tun. Ein Erstgespräch am Samstag – Menschen öffnen sich. Sprechen über Dinge, die lange verschlossen waren, verdrängt und nun auftauchen, belasten, Entwicklung verhindern. Wenn ein erschöpfter Mensch in einen Raum tritt, in dem er nichts muss, es nicht um Erfolge, Imago/Bild im Außen und „mein Haus, mein Auto“ geht, sondern um die Fragen: „Wer bist du? Was ist deine Frage? Was ist dein Schmerz?“ taucht das unverfälschte Wesen auf. Das ist scheu, verletzlich, zeitlos, anmutig und unfassbar schön. Es kennt alle Antworten, alle Wege. Es wartet auf die Erlaubnis, seine Stimme lauter werden zu lassen. Lauscht und folgst du deiner leisen inneren Weisheitsstimme? Sie ist zart. Wie du.
An einem Plätscherbrunnen sitzen unter rauschenden Bäumen und lesen – DAS muss das Paradies sein.
Es spricht das Weltenwort,
Das ich durch Sinnestore
In Seelengründe durfte führen:
Erfülle deine Geistestiefen
Mit meinen Weltenweiten,
Zu finden einstens mich in dir.
Der Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner
Bäume – hier findet man Sinnestore, die in Seelengründe führen.
Ihr Lieben,
Sommer
Der Sommer folgt. Es wachsen Tag und Hitze,
und von den Auen dränget uns die Glut;
doch dort am Wasserfall, am Felsensitze
erquickt ein Trunk, erfrischt ein Wort das Blut.
Der Donner rollt, schon kreuzen sich die Blitze,
die Höhle wölbt sich auf zur sichern Hut,
dem Tosen nach kracht schnell ein knatternd Schmettern;
doch Liebe lächelt unter Sturm und Wettern.
Johann Wolfgang von Goethe, in: Stanzen zur Erklärung eines Maskenzugs
Sommerzeit bedeutet für viele, eine Auszeit im Arbeitsalltag zu haben, Ferien zu machen. Vielleicht wieder in ferne Länder reisen, Neues entdecken, die Seele baumeln lassen. Allen, die verreisen, von Herzen wunderschöne Erlebnisse, wo immer euch der Weg hinführt, tiefgreifende Begegnungen mit wundervollen Menschen und erhebenden Kontakt zur Kultur eures Gastlandes! Die Urlauber auf Balkonien entdecken vielleicht bei einer Führung die Heimatstadt neu, besuchen die regionalen Museen und freuen sich über Platz im Freibad – möge jeder die Pause und Erholung erfahren, die er sucht.
Wer keinerlei Auszeit hat, hat entweder schon Ferien gehabt, hat sie später oder befindet sich in einer herausfordernden Lebenslange als Eltern kleiner Kinder oder der Pflege und Betreuung von Angehörigen. Euch sei von Herzen mancher Moment der Pause gegönnt zum Durchatmen, vielleicht eine ruhige Nacht, damit Schlaf erfrischt und Unterstützung euch entlasten möge.
Pause bedeutet, mit dem, was war, abzuschließen. Mitzunehmen, was gut ist und zurückzulassen, was nicht mehr trägt. Loslassen ist schwer, doch der Abstand durch Pause kann helfen – bevor ihr in den Urlaub startet, überlegt, was ihr hinter euch lassen wollt. Manchmal hilft es, das aufzuschreiben und am Urlaubsort der Natur zu übergeben und damit zu be-frieden.
Wenn wir im Urlaub zufrieden irgendwo sitzen, spüren wir, wie Frieden in uns wirkt – er macht ruhig, dankbar und gelassen. Nehmen wir so viel es geht davon mit nach Hause und verteilen das Gefühl großzügig.
Freundliche Sommertage allen, egal, wo und wie ihr sie verbringt. Einmalige Tage, kostbare Momente eures Lebens, seien sie mit Freude, Liebe und Freundschaft gefüllt.
Eure Herzwerker
Christine und Christoph Krokauer
Testimonials – Dankeschön!
Ich hatte euch kürzlich um ein Feedback für die Homepage gebeten, ob als Klienten oder Kursteilnehmende. Ich bin von Herzen dankbar für eure tollen Rückmeldungen, ihr findet sie auf der Homepage https://www.seelengarten-krokauer.de/testimonials/
Wir haben sogar einen Film zum Nautilusprojekt bekommen! DANKE von Herzen! Wer noch etwas schreiben, filmen, malen mag – jederzeit. Wir stellen eure Rückmeldungen dankbar auf unsere Seite. Es hilft anderen, Hürden zur Therapie oder in Kurse zu überwinden. Ihr seid damit herrliche Wegbereitende. Ehrlich gesagt – mich berührt das so sehr, ich sitze da, lese und weine vor Freude.
Unsere Termine im August
Info VHS Marktheidenfeld und Kitzingen
Freut euch auf schöne Veranstaltungen im Herbst, ihr findet alle Termine unter „Aktuelles“ VHS Marktheidenfeld und VHS Kitzingen zum Vormerken. Bei den Volkshochschulen bitte zu Semesterbeginn direkt anmelden, in Marktheidenfeld für Seminare UND Vorträge, in Kitzingen für Seminare, Vorträge finden ohne Anmeldung statt. Vielen lieben Dank!
Am Freitag, 16. August, ist online um 19.30 Uhr der HPP-Stammtisch – eingeladen sind alle, die bereits Heilpraktiker für Psychotherapie oder gerade auf dem Weg sind. Wir tauschen uns über alle Fragen aus, die aufkommen können. Die Teilnahme ist kostenlos, Ende 21 Uhr. Bitte bei mir per Mail anmelden, dann schicke ich euch den Teilnahmelink zu.
Am Samstag, 17. August, ist ein Onlineseminar für alle Interessenten im Rahmen des Nautilus-Projekts zum Thema „Energie“. Anmeldung hier: https://elopage.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-s12
Aufstellungen
Der Aufstellungstermin am 8. 9. ist ausgebucht. Die nächste Aufstellungsmöglichkeit mit dem Team ist am 24. November, bitte gern schon anmelden, erfahrungsgemäß sind die Termine rasch vergeben. Vor- und Nachgespräch sind verbindlich.
Aufstellungen in der Praxis mit Kissen, Brett und Zetteln etc. sind jederzeit möglich, gern bei mir melden für einen Termin. In diesem Jahr gibt es keinen Präsenztermin für Aufstellungen!
Besondere Events zum Vormerken
Im Landkreis Kitzingen finden im September und Oktober Aktionswochen 60+ statt. Am 14. September ist von 10 bis 16 Uhr in der Maintalhalle Dettelbach der Aktionstag „Maximal mobil“, ich darf dort einen Vortrag halten. Am 23. November wird es im Landkreis Main Spessart einen Frauengesundheitstag geben, ich werde an diesem Samstag im Alten Rathaus Marktheidenfeld am Start sein mit dem Vortrag „Mental Health“ und einem Workshop zur „Herzkohärenz“!
Noch 53 Tage …
… bis zum Kickstart im Nautilusprojekt! Es wird Zeit, eure Plätze zu sichern, um mit uns am 22. September auf eine Reise in die Tiefen eurer Seele und ebenso in die Höhen zu gehen. Wir werden ein intensives erstes gemeinsames Jahr haben, ehe sich im zweiten Jahr die Wege der Potentialentfalter und der angehenden Cardea®-Therapeuten und Cardea®-Coaches trennen.
Wir haben euch die am häufigsten gestellten Fragen auf der Homepage beantwortet, so dass ihr euch informieren könnt: https://www.seelengarten-krokauer.de/#qua
Wir freuen uns auf diese Reise mit euch und über jeden, der diese superspannende Herausforderung annimmt! Infos, Termine, Kosten und was sonst noch wichtig ist, hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus/
Friday Wissens-Night
Hinter den Kulissen filmen wir die Herbstvorträge für euch ein. Alle Vorträge der letzten Saison stehen euch online zur Verfügung. Hier lang bitte:
https://elopage.com/s/SeelenGarten-Krokauer?block_63157_group_id=15742
Termine und Themen der neuen Vorträge:
Herzensempfehlung: Sommerferien = Lesezeit!
Carmen Hiller, eine wunderbare Grafikdesignerin aus Rothenburg o.d.T., hat ein Buch geschrieben, das in die Liga von „Das Café am Rande der Welt“ gehört. Das Werk heißt „Des Apfels Kern“ und es erscheint am 1. 8. im Gedankenkunst-Verlag. Es ist eine Geschichte für alle, die gemeinsam Neues erschaffen wollen. Designerin Lilly arbeitet in einer angesagten Werbeagentur in Berlin. Sie liebt ihre Arbeit, doch der Konkurrenzkampf und der Leistungsdruck machen ihr zu schaffen. In ihren Träumen findet sie sich in einer anderen Welt wieder und schlüpft dabei in ein anderes Selbst.
Wunderschön zu lesen und zugleich ein Lehrstück der Archetypen in uns!
Unterstützung schenken – Seelchen helfen
Das Seelchen ist ein Gutschein für eine Coachingstunde. Hier findest du das Seelchen: Klienteninformation – Seelengarten (seelengarten-krokauer.de). Wer es bekommt, gibt einfach an, von wem er das Seelchen hat, es wird erst nach dem Stattfinden der Stunde berechnet.
Neues aus der Praxis
Danke aus tiefstem Herzen. Allertiefsten Respekt, Verneigung und Demut, was eure Themen betrifft. In der Praxis sind derzeit Menschen, deren Leben aus den Fugen ist. Dass sie sich neu sortieren, Dinge gravierend verändern, gar das gesamte Leben umgestalten (müssen), verdient höchste Anerkennung. Krankheitsdiagnosen fahren wie Blitze in Familien. Trennungen. Arbeitslosigkeit. Kündigungen ohne nachvollziehbaren Grund. Finanzielle Desaster, Familienzwistigkeiten, die spalten und isolieren. Ich verneige mich vor euch und eurem Mut, mit Viktor Frankl „Trotzdem Ja zum Leben“ zu sagen. Ich gehe mit euch, versuche, das Licht zu halten, damit ihr euren Weg findet und manchmal geht es nur um den nächsten möglichen Schritt.
Was auch immer auf dir lastet – Hilfe von außen kann oft einen neuen Blick bescheren, andere Wege aufzeigen oder ermutigen. Gern melden! Bis 20. August gibt es Termine, dann wieder ab 4. September. Am einfachsten geht es per Mail an christine@seelengarten-krokauer.de
Sei von Herzen willkommen. Bei mir findest du einen geschützten Raum, Ruhe, offene Ohren und ein offenes Herz.
Neues aus dem Coaching
Teamcoachings liebe ich, weil sie spezielle Herausforderungen darstellen. Jedes Team ist ein Kosmos für sich, mit eigenen Themen, Problemen und Qualitäten. Zum Teamcoaching gehören u.a. Reflektion, konstruktive Bearbeitung von Konflikten und Entwicklung auf vielen Ebenen. Das macht Freude! Und wie schön, wenn ein Team auch zum Coaching bittet, wenn die Verabschiedung eines Teammitglieds ansteht – jeder Wechsel lässt das Mobile der Gruppe schwanken und neue Gleichgewichte stellen sich erst ein. Danke allen Teams, die ich begleiten darf. Ihr seid die Besten!
Danke zudem den Einzelmenschen, die sich ins Abenteuer stürzen, ihre Themen individuell anzuschauen. Ich freue mich, dass das übrigens derzeit gerade viele Herren machen! Sie sind richtig gut im Umsetzen der erarbeiteten Wege, ziehen Veränderungen durch und erkennen, was dadurch einfacher und besser wird. Das ist klasse. Die weiblichen Coachees haben derzeit vor allem Burnout als Thema und Potentialentfaltung – ich danke auch allen Einzelcoachees für euer Vertrauen. Ich stehe mit euch jeden Tag auf der Übungsmatte des Lebens und trainiere das, was ihr auch trainiert. Wann bist du auf der Übungsmatte? Melde dich gern, wenn du ein Coaching haben willst. Was ist schlimm daran, wenn sich dein Leben dadurch verbessert?
Besonders toll: Derzeit kommen so viele männliche Führungskräfte ins Coaching! Burnout ist ein wichtiges Thema hier, denn Männer suchen sich oft erst spät Hilfe!
Sommerferien-Vorschau
Die Praxis ist vom 22. August bis 3. September geschlossen. In der Zeit werden auch keine Mails beantwortet. Davor und danach bin ich von Herzen gern für euch am Start.
Preisinformation ab 1. September 2024
Ab dem 1. September beträgt der Stundensatz in der Praxis 90 Euro, im Coaching 100 Euro.
Terminvereinbarungen für die Praxis/Coaching
Termine vereinbaren geht am einfachsten per Mail, einfach anschreiben und ich melde mich schnellstmöglich zurück. Die Mailadresse: christine@seelengarten-krokauer.de Herzliche Einladung! Ansonsten bitte gern auf den AB sprechen, DANKE.
Termine gibt es von Montag bis Freitag ausschließlich nach Vereinbarung!
Foto: Stephanie Heger
Die nächsten Tage werden spannend! Am Samstag sind Praxistermine, am späten Nachmittag bauen wir das Filmstudio auf, denn am Sonntag filmen wir die nächsten Vorträge für die Herbstsaison. Am Sonntagabend startet der nächste Block in der Ayurvedaausbildung, Thema „Ernährung als Medizin“. Die Ausbildung geht über mehrere Tage sehr intensiv, zum Glück passen die Pausenzeiten exakt mit den Wickel- und Mahlzeiten des Bruders zusammen. Ich bin gespannt. Ausnahmsweise gehe ich total unvorbereitet ins Seminar, ich habe keinen Blick mehr in Bücher vorher geschafft und irgendwann war klar – jetzt muss ich auch nicht fix was reinfressen, nur damit ich was ausspucken kann. Puuuh, für mich als „gern vorbereitet“ eine neue Erfahrung.
So schön – derzeit kommen viele Männer in die Praxis. Oft handelt es sich um Themen wie drohender Burnout, die Frage, wie es im Leben weitergehen soll, Überlastung, die sich auch auf Partnerschaften/Familie negativ auswirkt. Letztlich sind es Orientierungs- und Sinnfragen, die gestellt werden. Danke für eure Fragen! Mich bringen die Themen tief zum Nachdenken, denn sie sind für alle Menschen gültig.
Tauche ich aus der Praxiswelt wieder in meinen Alltag ein, sitzt da ein Mensch, der froh ist über Ansprache, Beschäftigung, er möchte frisch gewaschen und gewickelt werden, dem die Schwüle zu schaffen macht und dennoch der zufriedenste und genügsamste Mensch ist, den ich kenne. Die Frage, wer Lehrer, Schüler und Meister ist, stelle ich seit langem nicht mehr wie vor 30, 40 Jahren noch. Manchmal schreibt das Leben die Antworten ins Herz.
Habt ein feines Wochenende! Für alle, die jetzt Ferienstart haben – genießt die Auszeit und kehrt froh wieder heim, reich an Eindrücken.
Herrlich, was derzeit alles los ist! Sooo viel Chaos und Aufregung, hier wird das „Wallung“ genannt, was ein feines Wort dafür ist. Jeder will noch schnell vor den Ferien was, da sollen die Probleme so klein gefaltet werden, dass sie im Urlaub nicht stören. Guter Plan. Der einzig wirklich sinnige Tipp für Urlaub wäre der: Gehe nicht abgehetzt in die Auszeit. Fahr daheim erstmal ein paar Tage runter, gib dem System Schlaf und Sortierung, dann erst fahre los. Der Grund: Abgehetzt in den Urlaub bedeutet oft schon auf der Fahrt Eskalation, dann passt die Location nicht, das Essen löst Durchfall aus und peng! Bis das System dann auf Erholung schaltet, sitzt man wieder im Auto auf der Heimfahrt.
Eine spannende Entwicklung gerade in diesem Jahr: Junge Menschen schauen sich ihre Themen an wie Herkunftsfamilie, sich selbst gut ins Leben stellen, Werkzeuge an die Hand bekommen, wie Stress gut bewältigt werden kann, wie wir Werte, Sinn und Achtsamkeit im Alltag als Basis nehmen können und unser Potential erkennen und auf gute Weise entfalten, ohne Ressourcenausbeutung zu betreiben.
Ich bin so dankbar für meine Arbeit mit Menschen. Jeder ist ein Wunder, hat seine Strategien, Ideen, Gedanken und Anliegen. Das erleben zu dürfen empfinde ich als Geschenk meiner Arbeit, sei das in der Praxis als Heilpraktikerin für Psychotherapie, den Ausbildungen unserer Schule oder beim Nautilusprojekt, unserem Programm zur Potentialentfaltung.
Wer nun in den Urlaub aufbricht – gute Reise, bereichernde Begegnungen und Freude. Kommt als Gäste, geht als Freunde in Wertschätzung der Kultur, die euch beherbergen wird. Ein feines Wochenende allen!
Das Getreide reift – möge das Wetter bis zur Ernte gut sein! Danke an Manuela für das Foto.
Derzeit werden viele Aufstellungstermine angefragt. Das freut mich. Aufstellungsarbeit ist tief berührend. Wir arbeiten mit einem festen Team an Stellvertretern, allesamt Therapeuten, allesamt mit viel Erfahrung. Mit manchen habe ich schon fast 600 Aufstellungen gemeinsam erlebt. Keine Zuschauer, nur der Klient mit seinem Anliegen und das Team. In Ruhe. Achtsam, nicht direktiv. Die Gruppe weiß nichts von der Frage des Klienten, Ein-Fühlung ist angesagt. Respekt vor der Weisheit von Systemen. Wir haben nie erlebt, dass Systeme nicht den Wunsch nach Klarheit in sich tragen, sondern tiefe Anliegen mitbringen, die gelöst, angeschaut und so befriedet werden wollen, damit wir zum Frieden, zur Zufriedenheit mit den Herausforderungen unseres Schicksals kommen können. Wir enden jede Aufstellung mit dem inneren Kraftteam, damit der Klient gut in seinen Alltag wieder hineinkommt. Wir stellen nicht einfach mal so eben auf, es gibt immer ein intensives Vor- und Nachgespräch, Begleitung für den Menschen, der sich auf eine Aufstellung einlässt. Neben der Aufstellung mit dem Team gibt es bei uns auch die 1:1-Arbeit, mit Kissen, Figuren, Zetteln.
Was bleibt? Respekt, Demut, Staunen vor der Vielfalt an Lebensthemen, Systemen und Herausforderungen.
Einen frohen, gut aufgestellten Jupitertag dir!
Nichts macht froher als bewältigte Anstrengungen, als Herausforderungen, die einem vieles abverlangen und man abends müde und glücklich ins Bett fällt. Maike mag das besonders beim Bergwandern und schickt dieses Foto. Danke dir!
Meister Eckhart hat mit der Aussage „Nun hat sich die Seele mit den Kräften nach außen zerspreitet und zerstreut, in gleichem Maße sind sie schwächer, inwendig ihr Werk zu treiben. Denn jede zerspreitete Kraft ist unvollkommen.“ ein Phänomen beschrieben, dass in unserer Zeit besonders sichtbar wird. Unsere Achtsamkeit schwindet immer mehr, Fokus halten, Konzentrationsfähigkeit – inzwischen messen wir die Aufmerksamkeitsspanne in wenigen Minuten, erwarten aber von unseren Kindern, dass sie Stunden brav in der Schule sitzen.
Brainmelt nennt die Forschung das Phänomen, wenn das Gehirn immer mehr zu einem Netzbrei wird, weil die Dopaminflut uns „zufrieden wähnt“ im Nichttun. Atomisierung des Seins, weil unsere Augen in Sekundenbruchteilen hierhin und dorthin gezogen werden, unsere Körper wie erstarrt über kleinen Kästen sitzen und wir kaum mehr in ein vernünftiges Tun kommen.
Leg dein Handy weg, wann immer es geht. Geh in die Natur. Lass die Augen auf Pflanze, Wasser, Himmel ruhen und werde dir in diesen Momenten bewusst, was dein eigenes Sein ausmachen soll. Wer bist du? Wer bist du, wenn du auf einem Berggipfel stehst und in das Land schaust? Wer bist du, wenn das Meer vor dir aufschäumt, der Wind dein Haar zieht? Wer bist du im Anblick eines Neugeborenen und eines alten Menschen? Und noch eine Frage – wo bist du gerade?
Wie in einer gotischen Kathedrale stand Stephanie im Wald, als sie dieses Bild gemacht hat. Dankeschön dafür!
Stille sein und Schweigen muss sein; wo dies Wort vernommen wird, da versteht man es recht. Nun hat sich die Seele mit den Kräften nach außen zerspreitet und zerstreut, in gleichem Maße sind sie schwächer, inwendig ihr Werk zu treiben. Denn jede zerspreitete Kraft ist unvollkommen. Darum: will sie inwendig eine kräftige Wirksamkeit entfalten, so muss sie alle ihre Kräfte wieder heimrufen und sie aus den zerstreuten Dingen heraussammeln in ein inwendiges Wirken.
Meister Eckhart, ca. 1260 – 1328
Stephanie hat dieses wunderbare Bild gemacht. Danke dir!
Was für ein schöner Kurstag am Samstag! Spiritualität war Thema, die Inhalte haben einige überrascht. Wo bist du geistig verortet, findest innere Orientierung, wonach richtet sich dein Kompass aus? Welche Menschen prägen deine Weltsicht? Viele Fragen und Weisheitsgeschichten aus aller Welt, darunter auch Texte von Lalla, der Dichterin, und Mirzâ Ghalib, die bei uns kaum bekannt sind. Geschichten sind Seelennahrung.
Am Sonntag haben wir die ersten Vorträge für die herbstliche Friday-Night-Reihe aufgenommen, denn es ist schnell September. Einige Vorträge und Seminare für die VHSsen sind auch schon fertig. Das Winterprogramm ist umfangreich, das braucht Vorbereitung. Witzig, wenn man an den heißen Sommertagen Ende Juli über Rauhnächte nachdenkt.
Am Abend zum Slowdown bei der Hitze halfen Texte aus anderen Kulturkreisen, um mit dem Kopf in andere Zeiten, Welten und Denkweisen einzutauchen. Wie dankbar bin ich für Literatur aller Art! Das Reisen im Kopf auf den Flügeln von Buchdeckeln ist meine liebste Art, mich fortzubewegen und Zeit, Raum und notfalls auch Temperaturen zu vergessen.
„Mein innerer Monk“ (ich schreibe für einen Freund) hat beim Anblick von Sigrids Kürbis froh aufgeatmet. Danke für dein Foto!
Ich möchte hingehen, wo niemand mich kennt,
kein Mensch meine Sprache spricht, keiner mich nennt.
Ich wünsche ein Haus ohne Wand, ohne Tor,
Kein Nachbar ihm nah und kein Wächter davor.
Und wenn ich erkranke, kein Mensch, der mich pflegt,
Und wo, wenn ich sterben, kein Klaglaut sich regt.
Mirzâ Asadullâh Ghalib, 1797–1869
Theresa war im Harz rund um den Brocken wandern und hat diesen Ort entdeckt. Danke für dein Foto!
Rund vier Wochen nach Johanni stehe ich morgens wieder im Dunkeln auf. Die ersten Spinnen sind am Fadenfallen erzeugen – wenn man abends zur Mülltonne geht, bleibt man an den zarten Gespinsten hängen.
Beim derzeit überall zu findenden Blau der Wegwarten denke ich, mit wie viel Mühe die Menschen früher die Wurzeln ausgegraben, gereinigt, zerkleinert und geröstet haben, um daraus Muckefuck zu machen und wie viel gesünder das ist als Energiedrinks.
Jeder Tag hat so unfassbar viele Wunder. Brombeeren reifen. Zucchini wachsen, die ersten Tomaten werden rot. Das offene Knie des Bruders hat nur noch einen Millimeter, dicke Verbände weichen mehr und mehr dünnen, bald kommt eine Neopren-Spezialanfertigung, damit das hoffentlich bald wirklich verheilte Knie (dem der Arzt in der Uni 2023 im Januar eine Heilzeit von Minimum fünf Jahren gab, weil keine Hautverpflanzung mehr möglich war) geschützt ist. Narbenhaut ist dünn und er bohrt gern Löcher. Auch Technik kann ein Wunder sein und vieles ermöglichen.
Welche Wunder werden dir wohl heute zum Wochenanfang begegnen?
Unser Geschenk aus der Natur – Brombeeren.