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Einfach Nö

Die Antwort ist manchmal auf Fragen einfach nein. Nein, weil gerade vielleicht wirklich keine Luft nach oben mehr ist. Nein, weil gerade andere Dinge im Vordergrund stehen und Nein nicht bedeutet „du bist nicht wichtig“, sondern: „Ich habe mir das Nein überlegt und es ist ein Nein, sonst nichts.“

Jedes Nein nach Außen ist ein Ja zu anderen Dingen, die gerade Priorität haben und es muss auch nicht begründet werden, warum wir manche Sachen nicht für andere machen. Etwas, das jemand einfach googlen kann, muss ich nicht für jemanden nachschlagen. Wenn bei mir selbst die Hütte brennt, muss ich nicht ans Telefon gehen, nur weil es permanent klingelt. Es ist kein persönlicher Affront, wenn ich höflich nach 10 (!) Minuten, in denen jemand einfach nach dem Abnehmen des Hörers ohne Punkt und Komma ins Telefon redet, darauf hinweise, dass ich jetzt für Gespräche keine Zeit habe, aber  gern einen Termin vereinbare. „Wie, Termin, ich will dir doch nur erzählen, dass …“. Ja. In Ordnung. Kann nur sein, dass ich gerade weder Zeit noch Nerven für ein Telefonat habe. Haben wir einen Termin vereinbart, bin ich 100% für die Person am Apparat.

Ein Nein ist weder unhöflich noch unangemessen noch unfreundlich. Es bedeutet nur: Im Moment kann ich leider nicht für dich so dasein, wie du das gern hättest, aber ich sage dir, wann das möglich ist. Eine Grenze ziehen bedeutet weder gemein sein noch jemanden nicht zu mögen, es bedeutet einfach nur: gerade geht es nicht, lass uns kurz die Möglichkeiten durchgehen.

 

Allen heute gute Jas und Neins.

 

Der Goetheanumsgarten ist immer schön. Egal, wann.

Ja und Nein

Die kürzesten Wörter, nämlich „ja“ und „nein“, erfordern das meiste Nachdenken.

Pythagoras von Samos, 570-500 v. Chr.

Klares Ja zu selbstgemachtem Knäckebrot.

Elternsein heute

Heute um 19.30 Uhr werden wir in einem Online-Vortrag das Thema Elternsein heute beleuchten. Was sind die Anforderungen der Erziehung im frühen Kindesalter und wie  gelingt es, als Paar zusammen zu wachsen und sich nicht zu verlieren? Eltern brauchen Unterstützung, denn wir rutschen oft sehr unvorbereitet in den härtesten Beruf der Welt. Kinder gut ins eigene Leben zu begleiten, ist eine Mammutaufgabe, kein Kurzstreckensprint. Da brauchen wir Mut, Geduld, Gelassenheit, viel Wissen und Information. In Afrika gibt es den Spruch „Um ein Kind großzuziehen, braucht es ein Dorf“ und genau das gibt unsere moderne Lebensführung nicht her. Kinder, die von einer Gemeinschaft großgezogen werden, genießen vielfältige Anregungen und Erziehungsstile. Da werden Eltern anders gehalten, mitgetragen und unterstützt, weil die Weisheit und Erfahrung der Älteren auf die Unbedarftheit und den Willen der Jungen trifft, alles gut zu machen.

 

Wer gern mit dabei sein mag, kann sich hier anmelden:

https://elopage.com/s/SeelenGarten-Krokauer/Eltern_sein

 

 

Allen einen freundlichen Wochenteilungstag!

 

Das ist ein Foto von Stephanie von ihrer jüngsten Wanderung in der Schweiz. Vielen lieben Dank für das tolle Bild!

Herbstesruhe

Sich selbst des Denkens Leuchten

Im Innern kraftvoll zu entfachen,

Erlebtes sinnvoll deutend

Aus Weltengeistes Kräftequell,

Ist mir nun Sommererbe,

Ist Herbstesruhe und auch Winterhoffnung.

Wochenspruch von Rudolf Steiner aus dem anthroposophischen Seelenkalender

Stephanies Foto aus der Schweiz zeigt uns genau das. Dankeschön!

Ukeire

Das japanische Wort Ukeire bedeutet Akzeptieren/Empfangen und beschreibt eine wunderbare Alltagsübung. Vor Jahren hatte ich einen Kollegen, der so ziemlich alles mit den Worten „Is so“ zur Kenntnis nahm und das Beste daraus machte. Das fand ich spannend, denn er ärgerte sich selten, sondern hatte die Haltung, dass man sich nur aufzuregen hat, wenn es sich rentiert, niemals, wenn es etwas ist, das Außen auftritt und durch unser Verhalten oder Interventionen unsererseits nicht beeinflussbar ist.

In meiner Arbeit mit Menschen ist Ukeire der Anfang der Arbeit. Erstmal die Dinge so nehmen, wie sie sind, bedeutet nicht, sich ihnen auszuliefern, das wäre ein sehr falsches Signal. Auf einen groben Klotz gehört oft genug ein grober Keil, permanentes Pleasen um nicht anzuecken ist problematisch. Ukeire bedeutet: Okay, das ist also die Ausgangslage. Was bedeutet das konkret für mich? Muss ich darauf reagieren und auf welcher Ebene? Ist etwas zu tun oder zu lassen, etwas zu fühlen oder was ist der nächste Schritt, um mit dieser Situation klarzukommen? Ukeire ist ein sinniger Anfang und ein aktives Tun.

 

Annehmen

Annehmen, was ist – Herausforderung, erster Schritt und Grundlage jeder Veränderung.

Katzen sind Meister im Annehmen und erstmal auf sich beruhen lassen. Danke an Beate für das Foto!

Allen guten Wochenstart!

Wenn mal ein Wochenende kommt, an dem kein Kurs ist und wir denken, dass wir jetzt mal ein bisschen durchatmen, stellen wir mit Panik fest – nur noch ein freies Wochenende bis Weihnachten, das ist aber schon vollgeplant, sprich: raus in den Garten und die Quitten, die durch den Sturm sowieso am Fallen waren, abernten. Geerntete Quitten wollen kleingeschnitten und entsaftet werden. Drama – bei der ganzen Arbeit platzte eine komplette Literflasche und der Saft war weg!!!

Berge Gemüse sind verschnippelt und zu Suppe verkocht und eingefroren, Sicherheit für den Winter. Bei der Gelegenheit Gefrierschrank durchchecken, aufräumen. Wenn man schon mal im Hauswirtschaftsraum ist – durchsortieren der Vorräte, Marmeladen nach Datum sortieren, Säfte einsortieren und so weiter. Eben so habe ich es geschafft, dem Bruder die Haare zu schneiden, bevor sie ihm in die Augen fallen. Nächstes Wochenende Kurs wird wie Urlaub sein.

Wir sind gespannt auf die neue Woche, in der Termine mit lieben Menschen anstehen und am Wochenende sind Aufstellungen dran, die Termine für diese Woche sind ausgebucht! Dann gibt es nur noch einmal dieses Jahr die Möglichkeit aufzustellen, das wäre am 26. 11. Wer aufstellen mag, kann sich gern bei mir melden.

Allen einen guten Start in die neue Woche.

 

Mit diesem herrlichen Foto von Stephanie können wir perfekt in die Woche starten und auf so manchen Flow hoffen. Danke für das Bild.

Luxus

Lassen Sie uns den Luxus der Stille haben.

Jane Austen, 1775 – 1817

Stephanie hat diesen Luxus der Stille erlebt bei ihrer Wanderung durch die beeindruckende Natur in der Schweiz. Danke für dein Bild!

Einfach

Manchmal überrascht es mich, dass Menschen glauben, Therapie sei nur dann erfolgreich, wenn man möglichst komplizierte Dinge zu tun hat oder macht. Manchmal besteht Therapie darin, sich zu erinnern, dass alle großen Dinge einfach sind. Den ersten Schritt gehen. Das Stück Brot mit Butter und Salz genießen. Sonne oder Wind auf der Haut spüren. Zeit mit geliebten Menschen verbringen. Es ist nicht das xte Teil im Kleiderschrank, die weiteste Reise oder das gewagteste Abenteuer. Das größte Abenteuer ist das Leben selbst und es verlangt von uns nur, dass wir es jeden Tag annehmen und das Beste aus jedem Tag machen.

Der Rest ist meistens viel schlichter als wir meinen, weil die einfachen Dinge uns froh machen, nicht Glitzer, Glamour und Chichi.

 

Allen einen liebevollen Venustag.

 

Beates Foto zeigt die wunderbare Kunstfertigkeit von Frost.

Danke

Danke – allen, die sich von den Posts angesprochen und durch den Tag begleitet fühlen!

Sigrid hat diese  tolle Danke-Karte fotografiert und heute ist sie ganz und gar für dich.

Sich einmitten

Menschenschicksale – jeden Tag darf ich in meiner Arbeit in Kontakt kommen mit dem Schicksal von Menschen. Es sind Lebensgeschichten der unterschiedlichsten Art. Manchmal wird ein schwerer Start in die Welt geschildert, Irrungen und Wirrungen, Missachtung, Gewalt aller Art, wunderschöne Kindheiten und erst später dann Wellen der Herausforderungen. Vielfalt pur.

Menschen sind verwirrt über Ansichten, die in der Welt kursieren. Wir können nicht alles werden, was wir wollen, der Elefant fliegt auch nicht gut. Wir können uns so weit entfalten, wie unser Umraum das möglich macht, denn wir leben in Systemen und alles bedingt einander. Das Außen wirkt auf uns sehr massiv ein.

Wir neigen dazu, nett zu sein, damit wir nicht anecken, erlauben Grenzüberschreitungen, die uns nicht gut tun, um nicht in eine Konfrontation zu gehen und damit öffnen wir – im Kleinen wie im Großen – Türen zu Gewalt und Übergriff.

Sich selbst innerlich einzumitten und ein Standing zu entwickeln ist eine große Aufgabe und Herausforderung und doch ist es immer wieder not-wendig.

 

Allen einen guten Tag.

 

Stephanie wandert derzeit in der Schweiz und wenn sie ihre Bilder schickt, staune ich ohne Ende. Danke für das Bild!

 

Demut ist ohne Ende

Die einzige Weisheit, die wir erwerben können, ist die Weisheit der Demut: Demut ist ohne Ende.

Thomas Stearns Eliot

Demütig wird man auch beim Anblick der Natur, wie sie Stephanie gerade auf ihrer Wanderung durch die Schweiz erlebt. Danke für dein Foto!

Einladung für dich

Es geht los mit dem Vortragsreigen und den VHS-Veranstaltungen, gestern Abend in der Alten Synagoge in Kitzingen im Thema Psychologische Sicherheit. So viele neue Gesichter waren da – herrlich! Ich freue mich auf viele tolle Themen wie Alltagsroutinen für gute Stimmung, Tricks gegen Winterblues, ein Blick auf Leben und Sterben, Mut, Burnout, Aromapflege im Alltag und vieles mehr. Parallel haben viele schon Freude am Michaelivortrag gehabt, den findet ihr auf unserer Homepage online, daran schließt sich der neu eingestellte Vortrag über Herbstgeheimnisse zeitlich an, denn darin schauen wir uns alte Bräuche und viel altes Wissen aus der Zeit für jetzt bis Lichtmess an.

Viele Menschen räumen derzeit ihre Themen auf. Wer einen Termin möchte, melde sich bitte gern per Mail. Es sind Herausforderungen, vor denen so mancher steht. Trennungen, beruflicher Wechsel, Umzug ins Ausland, alles aufgeben, um ganz neu anzufangen und mutige Schritte, im ganz normalen Alltag kleine Stellschrauben zu finden und daran zu drehen, um einen durchaus schon funktionierenden Alltag langfristig auf stabile gute Wege zu bringen. Auch die Arbeit mit Teams beginnt wieder – die Herausforderungen fürs berufliche Miteinander werden nicht weniger. Ich freue mich uns auf die gemeinsame Arbeit!

 

Allen einen wunderschönen Wochenteilungstag und Augenferien mit Stephanies herrlichem Foto. Danke dir!

Herbstlich

Dämmrung senkte sich von oben,

Schon ist alle Nähe fern;

Doch zuerst emporgehoben

Holden Lichts der Abendstern!

Alles schwankt ins Ungewisse,

Nebel schleichen in die Höh;

Schwarzvertiefte Finsternisse

Widerspiegelnd ruht der See.

Nun im östlichen Bereiche

Ahn ich Mondenglanz und –glut,

Schlanker Weiden Haargezweige

Scherzen auf der nächsten Flut.

Durch bewegter Schatten Spiele

Zittert Lunas Zauberschein,

Und durchs Auge schleicht die Kühle

Sänftigend ins Herz hinein.

Johann Wolfgang von Goethe, 1749 – 1832

Nicht in der Dämmerung wie Goethe sondern am hellen Tag wandert Stephanie derzeit durch die Schweizer Landschaft und schickt ein atemberaubendes Foto nach dem anderen. Danke!

Was kannst du tun?

Das Glück ist immer da, heißt es bei Goethe, man muss nur lernen, es zu ergreifen. Das fällt vielen Menschen schwer.  Die Welt im Außen ist erfüllt mit Schrecknissen, dass mancher fragt, ob er denn in seinem Leben jetzt gerade glücklich sein darf, wo viele andere das nicht sind. Es nutzt niemandem, wenn wir alle als Trauerkloß den Tag verbringen, damit ziehen wir nicht nur uns selbst, sondern auch die Menschen, mit denen wir umgehen, hinunter. Es braucht immer wieder den Mut und das Vertrauen, das Glück zu ergreifen, Freude zu empfinden, die Schönheit der Natur wahrzunehmen. „Die Nacht, in der das Fürchten wohnt, hat auch die Sonne und den Mond“, hat sinngemäß Maschá Kaleko geschrieben. Ein Satz, an den ich sehr oft denke, wenn alles über mir einzustürzen scheint. Ich setze mein Problem, das mich sorgt, oft in Vergleich zu dem, was andere Menschen erleiden und dann wird es rasch kleiner und ich sage mir – was ist der erste kleine Schritt, den ich auf dem Weg zu einer Lösung tun kann? Verständnis entwickeln ist nicht so schwierig, Sinn in etwas zu sehen, braucht oft sehr lange Zeit, aber Machbarkeit, das dritte Schlagwort der Salutogenese, ist oft der einzige Aspekt, auf den ich selbst direkt und sofort Einfluss nehmen kann. In dem Moment, in dem man etwas tun kann, ist man auf dem Weg hinaus.

Allen einen tatkräftigen Marstag heute.

 

Theresa hat das Foto gemacht – vielen Dank! Die Erde darf ruhen, bevor sie im neuen Jahr wieder der Boden für die nächste Ernte werden wird.