Kennst du das – etwas treibt dich um. Permanent. Es gibt keine äußere Ursache dafür, nichts, was du greifen kannst. Es fühlt sich an wie etwas ausbrüten, aber es kommt nichts. Je chaotischer das Außen wird, desto intensiver gräbt das Hirn im Inneren. Der Alltag läuft so normal, wie er bei uns sein kann. Alle anderen sind genervt ob meiner Fragerei in jede Richtung, was sie und was die Welt bewegt.
Beim Hausputz, als mir beim Fußleistenputzen die Katzenstreubrösel der Gastkatze ins Knie stachen, stand die Antwort vor mir. Zack, einfach da. So logisch. Seit Monaten befasse ich mich mit Zukünften aller Art, Entwicklungsmöglichkeiten und dem, was Jonathan Rowson so beschreibt: „Die Metamoderne führt uns ins kulturelle Dazwischen, ins politische Danach und ins mystische Darüberhinaus.“ Diesen Satz bebrüte ich seit Wochen ohne Resultat. Die Katzenstreu (das Leben ist so profan) schuf den Brückenschlag zu einem wundervollen Text von Tina Turner, ihrer spirituellen Message auf der CD Beyond mit eigenen Texten und Zeilen von Rumi (https://www.youtube.com/watch?v=o3bPt6hASAQ).
Beyond! Was kommt jenseits unserer Angst, digitalen Einsamkeit, den Zerrissenheiten, weil wir oft nicht mehr wissen, was wir wollen könnten, uns ob der Möglichkeiten nichts mehr anspornt? DAS ist die Frage. Antworten formen sich gerade weltweit. Sie werden eine Mischung sein aus „Beyond“, also darüber hinausdenken über das, was ist, ein Rückgriff auf die Ruhe, die in Stille, Achtsamkeit und Leere liegt, ein Verbinden von Kulturen und ein weit über all das hinausschreiten, denn nur wenn der Schritt einiger groß genug ist, können andere mit kleinen Schritten Mut fassen. DAS ist der friedlichste Gedanke für mein Hirn und hoffentlich auch für dich. Keine Sorge. Zukunft reicht dir die Hand. Traust du dich, sie zu ergreifen?
Hab einen kraftvollen Start in die dritte Adventswoche.
Theresa hat schon fein dekoriert. Danke für das Bild!